giftige Meerestiere - Schutz nach deren Biss oder Stich

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Schutz vor giftigen Meerestieren Wer sehnt sich nicht nach schönen Stunden beim Urlaub am Meer?
Aber nicht nur in tropischen Gewässern gibt es Gefahren, die von dem Kontakt mit einigen Meerestieren ausgehen. Von dem Thema Vergiftung durch den Verzehr von "Meeresfrüchten" mal abgesehen, ist die Infektion durch den Biss eines Meerestieres eher selten, aber der schmerzhafte Stich durch z.B. einen Seeigel oder die Wundinfektion nach einer Hautverletzung / Schnitt an einer Muschel ist dafür um so häufiger und nicht minder gefährlicher. Wundstarrkrampf(Tetanus) und Wundinfektionen können auch durch geringfügigste Haut- oder Schleimhautverletzungen (z.B. durch Hautabschürfungen an Korallen) entstehen und auch diese sind hier u.a. mitversichert.

Versicherungsschutz besteht beim Ausbruch einer Infektionskrankheit, die durch ein Meerestier verursachte Hautverletzung übertragen wurde und eine gesundheitliche Schädigung innerhalb von 2 Jahren nach Ausbruch der Infektionkrankheit zu Folge hat und durch einen Arzt Ihrer Wahl bestätigt wird.
Die Versicherung leistet jedoch nur, wenn der Ausbruch der Erkrankung frühestens drei Monate nach Beginn der Versicherung begann.

Mitversichert sind auch sonstige Infektionen durch geringfügige Haut- oder Schleimhaut-Verletzungen, sofern der Versicherung das ursächliche Ereignis innerhalb von 4 Wochen angezeigt wurde. Wundstarrkrampf und Wundinfektion ist mitversichert.

Als versicherte Leistung kann bei einem Gesundheitsschaden durch giftige Meerestiere in folgenden Leistungsarten(je nach Tarif in unterschiedliche Höhe!) geleistet werden:
- Invaliditätsleistung (einmalige Kapitalleistung)
- Unfallrente (lebenslange Zahlung)
- Krankenhaustagegeld mit Genesungsgeld (für jeden stationären Krankenhaustag)
- Übergangsleistung mit Sofortleistung bei Schwerverletzungen
- Todesfalleistung
- beitragsfreie Zusatzleistungen (mehr...)

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Meerestiere - Infektion / Vergiftung durch deren Stich

giftige Meerestier - Stich einige Arten von Schwämmen
[ In einigen Schwämmen befinden sich sogenannten Spiculae. Dies sind sehr kleine, scharfe Kalk- oder Kieselsäurenadeln. Bei einem Kontakt mit dem Schwamm dringen diese Nadeln in die Haut ein und ermöglichen es so den Schwammsubstanzen das Eindringen in den Körper. Meist kommt es zu Juckreiz und Schmerzen. Es besteht die Möglichkeit, dass es zu lokalen Ödemen an den Weichteilen und den Gelenken kommt. Falls noch Spiculae im Gewebe verbleiben, kann dies an den Handgelenken und den Fingergelenken zu späteren Funktionseinschränkungen führen. Der europäische Süßwasserschwamm verursacht auch nach reinem Hautkontakt eine Dermatitis.]

giftige Meerestier - Stich Kegelschnecken
[ Die auch im Mittelmeer vorkommenden Kegelschnecken haben einen besonderen Fangapparat. Sie produzieren hohle, bis zu 12 mm lange Giftpfeile aus Chitin mit Widerhaken, die auch Bekleidung durchdringt. Für den Menschen sind vor allem die fischjagenden Arten der Kegelschnecke mit ihrem Gift gefährlich. Vergiftungen sind an sich selten, aber immer sehr gefährlich und teilweise tödlich. Schwellungen und starke lokale Schmerzen sind die ersten Symptome. Es kann eine Lähmung der kompletten Skelettmuskulatur erfolgen, die die Atemmuskulatur beinhaltet. Atemstörungen bis hin zum Atemstillstand sind möglich. ]

giftige Meerestier - Stich Seeigel
[ Die meißten Seeigel können mit ihren teilweise bis zu 30 cm langen Stacheln starke Verletzungen herbeiführen. Die Stacheln sind innen hohl und sondern eine Flüssigkeit ab. Jedoch nur bei wenigen Seeigel-Arten beinhaltet diese Flüssigkeit starke Toxine. Jedoch sind i.d.R. nach einem Stich durch einen Seeigel starke lokale Schmerzen und Schwellungen, Rötungen und teilweise sogar lokale Lähmungen zu verzeichnen. Eingedrungene und abgebrochene Stacheln sind unbedingt und sofort zu entfernen! ]

giftige Meerestier - Stich Borstenwürmer
[ Diese auch an der Atlantikküste vorkommenden Tiere sind Gliederwürmer, die frei im Meer schwimmen. Sie leben im flachen Wasser bis in sehr tiefe Meeresgebiete und sind i.d.R. zwischen 5 und 10 cm lang. Die Borstenwürmer haben über den ganzen Körper verteilte Borsten, die sehr hart, spitz und mit Widerhaken versehen sind. Die Borsten sind zwar innen hohl, aber es wurden bisher keine starken Toxine in ihnen gefunden. Diese Borsten dienen der Verteidigung und dringen bei einer Berührung in die Haut ein. Dort verursachen sie Schmerzen, die mit der Symptomatik eines Bienenstiches vergleichbar sind. Einige Borstenwürmer haben aber auch Klauen mit Giftdrüsen. ]

giftige Meerestier - Stich giftige Fische
[ Auch wenn es unwahrscheinlich klingt, so sind doch eine Vielzahl von Fischen mit hochtoxischen Giften ausgestattet, die diese zur Verteidigung oder zur Jagd nutzen und für den Menschen sehr gefährlich sein können. Stiche durch Fische sind aber eher selten, wenn man von dem Stich an den Flossen (z.B. beim Barsch, Makrele) absieht. Die bekanntesten Fische, die stechen, sind Steinfisch, Skorpionfisch, Salzwasser-Wels, Stachelrochen, Doktorfisch, Krötenfisch, Korallenfisch etc..

Am bekanntesten ist aber wohl das im Mittelmeer, der Nord- und Ostsee vorkommende 'Petermännchen'. Sie liegen meist eingegraben im flachen Sand (Ufernähe) und stellen bei Gefahr ihre Rückenflossen mit den sich dort befindlichen den Stacheln auf. Ihr Gift wirkt direkt auf das Nervensystem des Menschen. Nach einem Stich kann es sofort zu Fieberschüben, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl, Verlangsamung des Herzschlages, Übelkeit, Krämpfen und sogar bis zur Atemlähmung mit Todesfolge kommen.
In schweren Infektion-Fällen dauert die Genesung manchmal Monate. ]

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Meerestiere - Infektion / Vergiftung durch deren Biss

giftige Meerestier - Biss Muräne
[ Die Muräne hinterläßt einen schmerzhaften Biss. Da sie Aasfresser sind, kommt es nach dem Biss zu Entzündungen / Infektionen in der Wunde. Das Blut der Muräne ist giftig. Muränen kommen in allen Salzwassergewässern vor und leben meist zurückgezogen in kleinen Höhlen. Ohne Grund greifen sie jedoch nicht an. ]

giftige Meerestier - Biss Seeschlange
[ Seeschlangen sind in allen Meeren der Welt verbreitet und sie bevorzugen trübe Flußmündungen oder Brackwassergebiete. Seeschlangen greifen normalerweise nicht an. Egal um welche Seeschlangenart es sich aber handelt, jedes Seeschlangengift ist ca. 10 mal giftiger als das einer Kobra. Das Gift der Seeschlange wirkt i.d.R schon nach ca. 30 bis 90 Minuten und Lähmungserscheinungen treten ein. Außerdem befinden sich in dem Gift noch Toxine, die eine erhöte Blutgerinnung zur Folge haben. Als Todesfolge ist Atemlähmung die Ursache. ]

giftige Meerestier - Biss Kugelfisch
[ Zu den Kugelfischen gehören etwa 150 Arten, die in allen Meeren und auch im Süßwasser leben. Ihr bekanntester Vertreter ist der Fugu, der in Japan eine kulinarische Spezialität darstellt, obwohl viele Körperteile giftig sind. Daher wird Fugu oft auch fälschlicherweise als Synonym für den Kugelfisch gebraucht. Der "normale" Kugelfisch ist ein sogenannter Knochenfisch der einen schnabelähnliche Beißapparat mit zwei zu Zahnleisten verwachsenen Zähnen besitzt, wobei je zwei Zahnleisten oben und unten stehen. Kugelfische können sich bei Gefahr aufpumpen, indem eine kräftige Muskulatur ruckweise Wasser aus der Mundhöhle in eine bauchseitige, sackartige Erweiterung des Magens presst. Dies soll auf Angreifer abschreckend wirken. Dadurch ist es aber dem Kugelfisch möglich, seine enorme Beißkraft einzusetzten, die sogar Finger abtrennen kann. Der Kugelfisch beißt jedoch nur, wenn er sich angegriffen fühlt. ]

giftige Meerestier - Biss Krebse aller Art / Muscheln
[ Krebse aller Art und auch auch Hummer oder Langusten beißen nicht wirklich, sondern fügen die teilweise erhebliche Verletzungen durch die enorme Druckkraft in ihren Scheren bei. Alle Krebse wehren sich nur, gehen also niemals allein auf Menschen los.
Muscheln beißen auch nicht wirklich, jedoch wirken bei einigen Muschelarten so starke Kräfte beim Schließen der Schalen, das auch hier Verletzungen mit nachträglicher Wundinfektion auftren können. ]

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HINWEIS: Diese Leistungsübersicht stellt lediglich eine Kurzbeschreibung der versicherten Leistungen (XXL-Konzept) dar. Die rechtsverbindliche Beschreibung des Versicherungsschutzes ergibt sich ausschließlich aus den beantragten und vom Versicherer (InterRisk Versicherungs AG) im Versicherungsschein dokumentierten Leistungen sowie aus den vereinbarten Versicherungs- bedingungen (AUB 2008-XXL)! Die Bedingungen werden Ihnen mit dem Angebot zugesandt !

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